Doping im (Rad) Sport und wie soll man den Sport sauber machen.

 

Das Problem des Dopings im Sport ist eigentlich ein nie endendes Thema und ist schon seit ewiger Zeit ein Streitgespräch zwischen Doping-Gegnern und Doping -Befürwortern.

Einerseits heißt es dass man das Problem nicht in den Griff bekommen kann, da der Doper, die Ärzte, Kliniken und Betreuer immer einen Schritt gegenüber den Kontrolleuren voraus sind, was ja eigentlich auch den Gegebenheiten entspricht.

 

Aber andererseits werden meiner Meinung nach auch nicht genügend Kontrollen durchgeführt, weiterhin wird bei positivem Befund auch zu wenig bestraft, was dem Ganzen auch nicht hilfreich ist.

 

Ein weiteres Problem ist, dass nicht nur im Profisport, wo es um viel Geld geht gedopt wird, nein auch im Jedermann-Sport und sogar im Hobby-Sport wird mit Hilfsmitteln gearbeitet.

 

Noch viel tragischer ist das ganze Dopinggeschäft wenn schon in den Jugendklassen mit Hilfsmitteln gearbeitet wird.

Es gibt Beobachtungen, da werden Jugendfahrer kurz vor den Rennen Schmerzmittel verabreicht, nur um die Schmerzgrenze etwas zu erhöhen, aber da geht es schon los, denn aus meiner Sicht ist auch das schon Doping und über der Grenze des erlaubten, gerade da solche Mittel (Tramadol, Ibuprofen etc.) ernst zu nehmende Spätfolgen für die jungen Leute haben können.

 

Aber wer hat Schuld, dass es soweit kommt?

Oft sind es Vereine, Betreuer, Trainer und sogar Elternteile, die den Drang haben, dass der Junior der Beste im Feld sein muss, dass der Sprössling unbedingt und mit aller Macht gewinnen muss, denn was der Vater nie erreicht hat, muss dem Junior gelingen.

 

Auch Trainer, Vereine und Vereinsvorstände tragen oft Schuld daran, wenn man "nachhilft" denn welcher Verein oder Trainer braucht keine Erfolgsgekrönte Fahrer?

Beobachtet man die ganze Entwicklung, bin ich fast der Meinung, dass die Dopinghändler weniger am Profisport verdienen, sondern vielmehr am Hobby-, Jedermann-, Jugend- und Amateursport, denn da wird der Großteil des Geldes umgesetzt und verdient, was Studien und Recherchen ja teilweise schon belegen.

 

Leider kann man sich über das Internet und sonstige Kanäle hervorragend mit allem Möglichen versorgen, ohne dass man irgendwelche Bedenken haben muss.

Was der Privatmann nicht schafft, das kann meist der Verein, Trainer oder Betreuer, denn diese Leute kennen die Kanäle und Beschaffungsmöglichkeiten.

 

Wie oft musste man schon miterleben, dass ehemalige Profisportler die für Doping bekannt waren, in Vereinen z.B. Jugendarbeit übernehmen und dass genau diese Protagonisten früherer Jahre dann einem Jugendlichen Vorbild sein sollen.

Auch hiesige Vereine sind nicht ausgeschlossen, leider.

 

So etwas kann und will ich nicht glauben, denn spätestens bei Misserfolgen kommen dann "Nahrungsergänzungen" ins Spiel um den Sportler zu fördern, denn welcher Verein braucht keine Erfolge um Sportförderung der Städte und Einrichtungen zu bekommen, und dann wird jedes Mittel recht sein.

Da ein Verein erfolgreiche Sportler braucht, wird der Verein alles unternehmen um erfolgreiche Sportler zu haben.

 

Auch mir persönlich sind leider solche Fälle in unserer Region bekannt, dass der Sportler, noch viel schlimmer der Jugendliche missbraucht wird, nur um als Verein Erfolg und Anerkennung zu bekommen.

 

Im Profisport kann ich es zwar nicht verstehen, aber zumindest nachvollziehen, denn da geht es um Millionen von Geldern.

Der Sponsor möchte Erfolge, der Verein möchte Erfolge, der Verband und auch der Staat möchte Erfolge, denn bleiben diese aus, streicht der Staat die Fördermittel bzw. die Sportförderung.

 

Auch die Politik ist nicht ganz unschuldig, denn welcher Staatsmann verzichtet bei Olympiade gerne auf Medaillen?

Das ganze wird dann wie immer auf dem Rücken der Sportler ausgetragen, ist dann der Test positiv, ist der Sportler der Dumme.

Was aber ist mit den Verbänden, den Politikern, den Betreuern, den Teammanagern und den Ärzten oder Kliniken, nichts, denn die waschen ihre Hände in Unschuld und wissen natürlich von nichts.

 

Wie war das mit dem Team Telekom, mit Gerolsteiner oder Milram, keiner wusste irgend etwas, ein Schelm wer böses denkt.

Wie war es mit den Ärzten der Uniklinik im Breisgau?

 

Man muss ganz einfach das komplette System überarbeiten, strengere und öfters Kontrollen durchführen, das nicht nur im Profi-, sondern auch im Amateur- und Jedermannsport.

 

Eine Möglichkeit bei jedermannrennen wäre z.B. Einen Euro pro Starter in einen Kontrollpool zu werfen, dann könnte man zumindest die ersten Drei Sieger und noch einen oder zwei Zufallsteilnehmer überprüfen und bei positivem Befund drastische Strafen aussprechen.

 

Es gibt in diesem Bereich sehr viel zu tun, wir müssen es anpacken um dem Sport wieder zu dem Ansehen zu verhelfen, den er verdient hat.

 

Man hat als Sportler auch die Möglichkeit, einen Verdacht der NADA zu melden, aber macht das jemand, oder haben alle Angst vor den Konsequenzen

Hier zumindest einmal der Meldelink:

 

https://www.bkms-system.net/bkwebanon/report/clientInfo?cin=14NADA1&language=ger_DE_SP

http://www.nada.de/nationale-anti-doping-agentur-deutschland/

 

Sofern ein Sportler gemeldet wird hat die NADA wenigstens die Möglichkeit der Kontrolle.

Hat man an einem sauberen Sport Interesse, hat oder findet man auch Möglichkeiten Doping zu unterbinden, schon der Versuch ist es wert.

Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall für einen Dopingfreien Sport kämpfen und hoffe noch viele Mitstreiter zu finden.

Wer sich interessiert, hier ein Link zu Facebook, der auch für einen sauberen Sport ist:

https://www.facebook.com/epochal.misterboo.de/

 

Auch Jochen Tiffe, ein ehemaliger Radprofi und Freund ist einer, der die Wahrheit sagt und über Doping und die Methoden offen spricht.

(Adresse und E-Mail ist mir bekannt, bei Fragen an mich wenden)

https://www.dailymotion.com/video/x5je996?fbclid=IwAR3pomHOrABBApgRRy5eQ4b8aZNxt7WQxKJbBYkgyYMO03D6uUjcTnEqdA0

 

Bei Verdacht im Raum Mannheim kann man mich auf jeden Fall ansprechen, ich werde es an die NADA weiterleiten, wenn gewünscht auch anonym, sodass ihr Name nicht genannt wird.

Ich hoffe, viele Sportler angesprochen zu haben, die für einen sauberen Sport sind und die den Mut haben, Vorkommnisse zu melden.

 

Bei Fragen stehe ich gerne über das Kontaktformular zur Verfügung. (Home > Kontakt)

 

 

 




Radsport Mannheim

soll eine Plattform für Mannheimer Radsportler und Radsportler der Metropolregion Rhein-Neckar sein um Erfahrungen auszutauschen, Veranstaltungen zu veröffentlichen oder auch Termine zum gemeinsamen Training zu vereinbaren.

 

 

https://www.facebook.com/Radsport.Mannheim/

 

Infos was Radsport betrifft auch bei Google+ , siehe Link.

https://plus.google.com/communities/111216545932751827448

 

 

++++ Tour der Hoffnung 2017 ++++ (28.05.17)

 

Rad für Rad eine gute Tat .... Tour der Hoffnung 2017 .

 

Der Erlös der Radtour kommt dieses Jahr dem Projekt Kinderplanet in Heidelberg zugute .

Was für ne Hitze, bei traumhaften Sommertemperaturen (33 Grad ) trafen sich rund 200 Teilnehmer zur Pfitzenmeier Benefiz Radtour

(Tour der Hoffnung 2017) in Bensheim.

Pünktlich um 10:10 rollte das Teilnehmerfeld mit einer Motorradstaffel der Polizei sowie einem Krankenwagen los.

Ziel sollte es sein 130 km woraus allerdings 145 km wurden, was aber gar nicht schlimm war.

Die Tour startete im hessischen Bensheim führte dann über Heppenheim- Weinheim nach Heidelberg wo dann auch der erste Verpflegungstop war.

Weiter ging es von Heidelberg über Ketsch nach Speyer wo im Pfitzenmeier Premium Resort die nächste Verpflegungsstelle war.

 

Von Speyer aus  verlief die Strecke  über Schwetzingen - Ilvesheim zum Golfplatz nach Heddesheim wo ein weiterer Verpflegungspunkt war. Von Heddesheim ging es dann wieder zurück nach Bensheim wo es erst mal ausgiebig Nudeln und Getränke gab.

145,22 km , Zeit :5:59, Schnitt : 24,3 km/h.

 

Alles verlief Reibungslos bis zur Anfahrt Speyer.
Speyer ( Rheinland Pfalz ) scheint keine Radfahrer zu mögen. Als einzigste Stadt ( Bundesland PFALZ ), verweigerten sie die Begleitung der Motorradstaffel der Polizei.

Die Polizei übrigens machte Ihren Job sehr  gut, jede Kreuzung jede gefährliche Einmündung war zu jederzeit immer abgesperrt so das, dass lange Teilnehmerfeld sicher überall durchkam, bis auf Speyer.

 

In Speyer waren 200 Teilnehmer auf sich alleine gestellt und eine Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Die Motorradstaffel der Polizei musste an der Rheinbrücke kurz vor Rheinland Pfalz anhalten und uns alleine ziehen lassen.

Aber da hat die Stadt Speyer die Rechnung ohne Private Motorrad Fahrer gemacht. Ja es gibt sie noch, die netten Motorradfahrer. Kurzerhand sperrten 3 oder 4 Motorradfahrer in Speyer auf eigene Faust jede Kreuzung so dass das komplette Teilnehmerfeld zusammen das Resort in Speyer unfallfrei und sicher anfahren konnte.

Danke nochmals an die netten Motorradfahrer die uns auch aus Speyer raus bis zur Rheinbrücke wo die Motorradstaffel der Polizei uns erwartete begleitet haben .

Von da an nahm alles wieder seinen normalen Lauf und alle Teilnehmer kamen unverseht am Ziel in Bensheim an.

Fazit : 
- super Job von der Motorradstaffel der POLIZEI und dem Krankenwagen
- super Verpflegung (essen und trinken reichlich und mehr als genug)
- klasse Job von allen Helfern, Verantwortlichen sowie Teilnehmer.
irgendwie war es ein absolut geiler Tag,

Die Summe die zusammenkam kann ich leider nicht nennen.

Auf jedenfalls komme ich nächstes Jahr wieder , wenn es wieder eine Benefiz Radtour gibt. Danke auch an Ulla Lang.

Eine kleine Bildauswahl siehe unten.

 

Bericht Peter  Lang (Radsportler) und Freund



www.etwcycling.de

das etwas andere Radsport Team

Ein Besuch der Webside lohnt auf jeden Fall

Das Radsport-Team das Hilft