In meiner Jugendzeit wuchs ich ein paar Meter neben der Radrennbahn in Mannheim-Feudenheim (Maulbeerinsel), auf welcher der 

damalige Radsportverein RV Feudenheim beheimatet war, auf.

Rudi und Willi Altig waren zu dieser Zeit sehr aktiv und ich schlich mich immer durch den an der Radrennbahn angrenzenden Hühnerstall um die Rennen und Rennfahrer zu sehen, da ich jedoch schwer über die Balustrade schauen konnte, stellten mich die Zuschauer immer auf die Befestigung und hielten mich fest. So konnte ich an den Rennen als Zuschauer teilnehmen.

 

Der Reiz war natürlich auf der Rennbahn selbst zu fahren, was ich auch sehr oft mit meinem Kinderrad machte, da ich ja nebenan wohnte und somit die Möglichkeit bestand, da damals noch keine Absperrungen oder Zäune vorhanden waren.

So manches Mal machte ich auch mit dem Betonbelag Bekanntschaft was aber meinem Vorhaben auf der Radrennbahn zu fahren nie im Wege stand.

 

So lernte ich auch später den in Mannheim - Feudenheim lebenden Fritz Fleck (Flema Räder)

kennen der mich eigentlich mehr und mehr über den Verein, damals den im Straßenrennsport sehr

erfolgreichen  "RC Mannheim-Neckarau" zum Radsport hinführte, der  mit uns jungen Fahrern im Odenwald  trainierte und  dem ich sehr vieles und vor allem meinen weiteren sportlichen Werdegang zu verdanken habe.

Mitglied im RC Mannheim-Neckarau ca. 1967.

 

Förderer des Vereins war dann ab ca. 1969 Carlo von Opel (Chio Chips), der in den Jahren 1974 - 1989 den 1. Vorsitz übernahm.

Dadurch Umbenennung in  "RC Chio 1955 Mannheim".

 

Durch private Veränderungen kam ich zum RV Blitz Saarbrücken (Mitglied ab 1970).

Dadurch bestand die Möglichkeit im benachbarten Ausland (Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg) zu fahren wo man schon ein paar hundert D-Mark gewinnen konnte, ganz im Gegensatz zu Deutschland.

Mit der damaligen Renngemeinschaft waren wir eigentlich recht erfolgreich und so war der Aufstieg in die höheren Amateurklassen (B 1973/A 1975) gesichert.

 

Durch spätere berufliche Veränderungen konnte ich immer  weniger Zeit  in den aktiven Sport und in das Training  investieren und bestritt ab 1980 keinerlei Rennen mehr und beendete auch meine Mitgliedschaften in den Radsportvereinen.

 

Im Jahre 2005 kam mir nach langer Abstinenz das Radfahren wieder in den Sinn und ich legte mir erneut ein Rennrad zu und  wurde Mitglied in einem örtlichen Radsportverein.

Das Training wurde wieder intensiver und ich bestritt einige Rennen in der Seniorenklasse (Senioren 3 u. 4) 

  

Durch all diese Umstände wurde ich mit dem Sport vertraut und befasste mich auch mit dieser Sportart, was sich bis heute wie ein Faden durch mein Leben zieht und auch hoffentlich noch lange so bleibt.

 

Am 05.02.2017 nahm ich in Frankfurt beim BDR an einem Aus- Weiterbildungs-Seminar zum sportlichen Leiter teil um meine  Lizenz zum "Sportlichen Leiter" zu erneuern und somit im Radsport wieder einer neuen Aufgabe gegenüber stehen kann.

  

Trainiert wird mit der RSG Heddesheim, in der Gruppe sind viele ehemalige aktive Rennfahrer und  Radsportler, aber auch Hobbyfahrer und Jedermannfahrer jeden Alters.

 Es ist eine sehr schöne Gemeinschaft. 

Das Motto: Gemeinsam losfahren, gemeinsam ankommen.

 

 In Facebook gibt es auch  unter Radsport Mannheim/Nordbaden (https://www.facebook.com/RadsportMannheim/)  und 

RV Staubwolke Feudenheim (https://www.facebook.com/RVStaubwolkeFeudenheim/) Informationen um und über den Radsport

 

 

 Der Beginn und die Anfänge der Leidenschaft Rennsport

 

In den Jahren 1967 bis 1970 war ich in der  B-Jugend (Jugend) und A-Jugend (Junioren), wie es damals genannt wurde, aktiv.

 

1970 begann der Ernst des Lebens denn mit 18 Jahren ging es in der Amateurklasse weiter. Da wurde man in den ersten Jahren ins kalte Wasser geworfen und man musste sich entweder durchsetzen oder untergehen.

 Es hieß also  kämpfen, hart trainieren und ehrgeizig sein um seine Ziele zu verfolgen und zu erreichen, oder nur mit dem Feld mit schwimmen.

 

 

Da ich von meiner damaligen Freundin, meiner späteren Frau Monika die volle Unterstützung bekam und sie das Verständnis für meinen Rennsport aufbrachte, konnte ich in den Rennen und in den Vorbereitungen alles geben und unternehmen um Siege und Erfolge einzufahren und so schaffte ich den Aufstieg als C-Fahrer  in die B (1973) und  dann  in die  A-Klasse (1975) in der ich mich behaupten konnte.

 Durch berufliche Veränderungen war es dann später zeitlich nicht mehr möglich intensiv zu trainieren, daher hängte ich den Sport an den berühmten Nagel und bestritt 1980 mein letztes Rennen.

 

Für diese Zeit, das Verständnis, das Zurückstecken und die Entbehrungen die damals von der Seite meiner Frau Monika und meinem Sohn Peter nötig waren, werde ich immer dankbar sein, denn ohne sie hätte ich das nicht erreichen können.

 

Sportlich konnte ich also während  meinen aktiven Jahren einige Erfolge erzielen, was man in der Bildergalerie ersehen kann.

Im Einzelnen kann ich diese nicht aufzählen da mittlerweile ein paar Jahre ins Land gezogen sind.

 

 Leider ist dann im Jahr 2011 meine Frau nach fast 40 Ehejahren viel zu früh von uns gegangen.


Die alte Radrennbahn in Feudenheim auf der Maulbeerinsel auf der ich meine ersten Runden drehte und somit einen kleinen Grundstein legte ein paar Jahre später mit dem Radsport zu beginnen.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von Matthias Wehner, dessen Vater im damaligen Radsportverein (RV-Feudenheim) tätig war, zur Verfügung gestellt.

 

Rechts im Vordergrund das Haus in welchem ich wohnte, links davon (Dach sichtbar) waren die Hühner- Hasenställe und mein Zugang zur Radrennbahn.

Rechts ungefähr in der Hälfte der Bahn   ist das Wettkampfrichter-Podium zu erkennen, wo sich auch die Start- Ziellinie befand.

Die Bahn war bei Radrennen immer sehr gut besucht und es war immer Stimmung, vor allem wenn die Mannheimer Lokalmatadoren die Rennen anführten oder die Wertungsrunden gewannen.

Später wurde der Rennbetrieb eingestellt und an der Bahn nagte der Zahn der Zeit, sodass diese später dem Bagger zum Opfer fiel und eine Minigolfanlage auf dem Areal entstand.

Dank auch dem Verein für Ortsgeschichte Feudenheim,

www.ortsgeschichte-feudenheim.de

 

www.etwcycling.de

das etwas andere Radsport Team

Ein Besuch der Webside lohnt auf jeden Fall

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