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Tageslizenz BDR

Einführung einer Tageslizenz des BDR (Bund Deutscher Radfahrer)

 

Was will der BDR mit Einführung einer Tageslizenz erreichen

Da es immer mehr Lizenzrennen und Kriterien an Starterzahlen fehlt bin ich der Meinung dass der BDR den Zweck verfolgt, durch Tageslizenzen die Starterzahlen anzuheben, da es viele Radrennfahrer gibt, die auch einmal ein Radrennen bestreiten wollen ohne eine Jahreslizenz zu lösen, so einfach einmal in ein Rennen hineinschnuppern.

Ob durch diese Tageslizenzen aber die Starterzahlen ansteigen bleibt noch abzuwarten.

Es ist bestimmt der Eine oder Andere Radrennfahrer da, der den Versuch macht und dann auch eine normale Lizenz in der C-Klasse löst, aber der Großteil wird das nicht.

Vielleicht will der BDR mit der Tageslizenz auch den Zweck verfolgen den sehr gut besetzten Jedermann Rennen Paroli zu bieten, was aber nicht der Fall sein wird, denn diese Jedermannrennen, unter anderem auch der GCC (German Cycling Cup) haben Starterzahlen, da kann ein Lizenzrennen nur davon träumen.

 

Auch sind bei diesen sogenannten Jedermannrennen ehemalige Lizenz Fahrer und sogar ehemalige KT-Fahrer dabei, welche schon lange keine Lizenz mehr lösen, da es mittlerweile bei den "sogenannten Jedermännern" schon profihafte aufgestellte Renn-Teams gibt, welche von Firmen gesponsert werden, wo das Material, die Ausrüstung von Firmen übernommen wird, sodass das Ganze schon den Charakter einer Profimannschaft hat.

 

Man muss sich bei diesen Teams des GCC nur einmal die Namen der Teamfahrer anschauen, dann weiß man eigentlich schon im Voraus dass ein echter Jedermann- oder Hobbyfahrer fast keine Chance hat so ein Rennen zu gewinnen, denn da geht es mittlerweile auch schon um Erfolg und zumindest in geringem Umfang schon um Bezahlung, denn ich bin der Meinung, wenn den Teams/Fahrer  die Ausrüstung, die Rennmaschine etc. kostenlos zur Verfügung gestellt wird, ist das auch schon eine Bezahlung in gewissem Sinne, was nicht verboten ist, aber schon einen Vorteil bringt.

Auch die Betreuung und Regeneration dieser "Werksteams" haben schon einen gewissen Vorteil.

 

Zweifelsohne ist ein Jedermannrennen aus meiner Sicht jedoch kein Rennen in diesem Sinne, sondern nur ei Rennen für den ersten Startblock, da bei der Zielankunft die Reihenfolge der Ziellinien Überquerung zur Platzierung herangezogen wird.

Bei dem Rest des Fahrerfeldes wird über Transponder die Nettofahrzeit gemessen und der Fahrer wird dementsprechend gewertet.

Da es verschiedene Startblöcke gibt, ist es also fast unmöglich, aus einen der hinteren Startblöcke die Ziellinie als erstes zu überqueren.

Man kann zwar eine sehr schnelle Zeit (vielleicht auch schneller sein als der erste der die Ziellinie überquert) fahren, aber man kann niemals das Rennen gewinnen.

Daher bezeichne ich so ein Rennen für die hinteren Startblöcke als "gezeitete RTF, aber das stellt nur meine Meinung dar.

 

Es macht natürlich Spaß mit hunderten Fahrern eine technisch schöne abgesperrte Strecke im Renntempo zu befahren, aber wie gesagt, nur die Zielankunft zählt.

 

Zurück zur Tageslizenz, ich glaube dass die Starterzahlen bei Lizenzrennen nicht merklich steigen, ich glaube nicht dass viele nach der "Schnupperlizenz" eine Jahreslizenz lösen, sondern nur das Eine oder Andere Mal ein Lizenzrennen fahren wollen um dann das Ganze wieder ad acta zu legen.

 

Es gibt wahrlich bessere Ideen von Radsportlern, Radrennfahrern und ehemaligen Radsportlern, aber die will der BDR anscheinend nicht umsetzen, oder zumindest einmal den Versuch einer Umsetzung wagen um dem Radsport und den kleineren Rennen wieder Aufschwung zu geben damit das Starterfeld wieder mehr als 30 Fahrer aufweist.

Ich kann mich an Zeiten erinnern da waren wir 80+ Fahrer am Start und da hat es Spaß gemacht, da auch die Strecken anspruchsvoller waren und nicht nur 60 mal um den Kirchturm.

Der BDR sollte den Vereinen helfen, die Auflagen der Stäte und Gemeinden besser zu bewältigen, damit der Verein nicht irgendwo im Industriegebiet, weit weg von Zuschauern, sein Rennen durchführen muss, da die wenigsten Zuschauer sich dorthin verlaufen, aber ohne Zuschauer und ein paar Euro Einnahmen kann kein Verein auf Dauer bestehen.

Liebe Funktionäre vom BDR und den anderen Verbänden, denkt einmal über Änderungen eures Systems nach, das wäre in meinen Augen sinnvoller als eine Tageslizenz.

 

Wer anderer Meinung ist kann mich gerne kontaktieren, ich bin für jede Kritik oder Anregung offen.

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 Ab dem 01.07.2017 führte der BDR (Bund Deutscher Radfahrer eine Tageslizenz ein.

Diese ermöglicht die Teilnahme an Lizenzrennen auf der Straße.

Man muss einige Punke bei der Beantragung beachten:

1. Man erkennt die Regularien des BDR an und wird wie jeder Lizenzinhaber behandelt.

2. Eine Tageslizenz kann man online beantragen ( Link: https://lizenzen.rad-net.de Tageslizenzen)

3. Die Gebühr für die Tageslizenz beträgt zur Zeit 24,50 €, Inhalt ist eine Unfall und Haftpflichtversicherung für das gemeldete Rennen, sie beinhaltet aber nicht das     Nenngeld für das Rennen

4.Die Tageslizenz entspricht der C-Lizenz

5. Sportler ab 40 Jahren bekommen automatisch eine Master-Lizenz ausgestellt.

6. Tageslizenzen können höchstens 5 Mal pro Jahr beantragt/ausgestellt werden.

7. Mit der Tageslizenz kann man an den Rennen des BDR teilnehmen, ausgeschlossen sind Deutsche Meisterschaften und Landesverbandsmeisterschaften

Tageslizenzfahrer starten entweder im Trikot ihres Vereins oder in neutralem Trikot

 

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